Gestaltungselemente wie Line und Fläche sind tonangebend in den grafischen oder malerischen Arbeiten. In einem neuen Arbeitszyklus entstehen unter  Verwendung  von blickdichten und durchsichtigen textilen haptischen Materialien dreidimensionale  „Zeichnungen“. Weiche tektonische Werke gestaltet durch Licht und Schatten.

Wie auch in der Malerei, spielt bei den groben Skizzen, zu diesen Arbeiten die Intuition eine maßgebenden Rolle. Die Gestik fließt aus Körper oder Hand in die Arbeit ein. Das Arbeiten mit den Textilen Materialien ist ein eher meditatives. Schlinge für Schlinge wird gezogen, geknüpft oder verwirkt. Dabei bringen immer wiederholte Handgriffe Ruhe und Entspannung in die Arbeit, die sich daraus weiterentwickelt.

So gewonnene meditative Werke sind von ihrer Natur her Orte für die innere Einkehr. Sie sind durch die Erfahrung der Stille aufgeladen, jenseits von Wort- und Bildvorstellungen, entschlüpft dem Unaussprechbaren. Fordern den Betrachter auf sich, wie der Schaffende, einzulassen und einfach zu schauen. Das Objekt als ein Gegenüber zu betrachten, an dem er sich selbst gewinnen kann.

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