kle-art_Deckblack Katalog Alros elle danse 72

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Die Materie tanzt
Betrachten wir einen kurzen Augenblick das uns Umgebende, scheint alles beständig zu sein. Über einen langen Zeitraum gesehen ändert sich dieses Bild.Wüsten kommen und gehen, wo einst Meere waren, erheben sich Berge. Alle Lebewesen sind von konträren Energien durchflossen. Zustände wie Angst und Freude, Aktivität und Ruhe sind Teil der Existenz Doch ohne zu wissen was kalt ist kann man heiß kaum definieren. Da alle Gegensätze von einander abhängen, kann ihr Konflikt niemals den totalen Sieg einer Seite bringen, sondern wird immer eine Manifestation des Zusammenspiels der beiden Seiten sein. Der Begriff des Wandelns ist nicht als eine Kraft sondern als Tendenz zu sehen die Allem eigen ist .Und so tanzt sie, die Materie, zwischen den konträren Polen des Seins. Die Arbeiten hierzu verstehen sich als intuitive Aufzeichnung eines kleinen Ausschnitts aus dem steten Wandel, der fortwährend aufgeführt wird.

 

Reminder

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IM PULS           Ausstellung westliche Orangerie Klosterkamp, Kamp-Lintfort  28.5.- 18.6. 2000D6

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Kreiskulturtage Wesel 2005
Ausstellung Stadthaus Rheinberg  
29.5.- 17.6. 2006

Dialog zw. Worten u. Bildern
Ausstellung Vonderort Oberhausen ..23.6.-17.7.2002

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Universum - Galaxien -Planeten
Ausstellung im Zeiss Planetarium Bochum 14.5.-15.9.2002

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Reminder
Manchmal sind es die alltäglichen Dinge, die uns unwillkürlich ansprechen. Sie erinnern uns an etwas, was unmittelbar mit ihrem Zweck nicht in Verbindung zu bringen ist. Gegenstände,  die durch die Wahrnehmung ihrer Erscheinung über die alltägliche Form hinaus mit Geschichte behaftet sind.
Bei den Arbeiten zu „Reminder“ treffen Foto und Malerei aufeinander. Realismus und Abstraktion begegnet sich in subtiler Spannung. Die so entstandenen Bilder werden damit zu Behältnissen einer abwesenden Wirklichkeit. Sie scheinen etwas zu beschreiben, dass sich aus der Realität löst und so ins Abstrakte übergeht. Erzeugen somit ein neues Abbild in Gedanken an vergangenes.

Ausstellungen in
Chateaurenard Frankreich, Duisburg, Kamp Lintfor
t

...Sie schaut von der Natur ab und verändert gleichzeitig. Die Künstlerin ist auf der Suche nach Ursprünglichkeit und Schlichtheit und hat gelernt, dass es für ein abstraktes Bild wesentlich besser ist, wenn sie auf allen Ebenen reduziert, dabei Farbe und Form sparsam und effektiv zugleich einsetzt....

...Schein und Sein der Welt, die gegensätzlichen kosmischen Kräfte von Ying und Yan, das Suchen nach Wahrheit zeigt sich  für mich in den ausdrucksstarken, meist in kräftigem Rot angelegten Bildern. Sie bieten reichlich Anlass, um in ihnen mit den Augen zu verweilen.

Franjo Terhard
Schriftsteller und  Kulturbeauftragter Neukirchen-Vluyn

 

Die ganz subjektive Sicht der Einfachheit
In der heutigen Zeit, der Zeit des Überflusses, suchen immer mehr Menschen nach den eigentlichen Werten. Der Überdruss am Überfluss reicht tief. Er wird genährt von der Einsicht, dass ein Mehr an Konsum und Besitz nicht automatisch mehr Lebensglück bringt.
Aus der Ablehnung des Konsums leitet sich eine augenfällige Konsequenz ab. Die Vereinfachung durch Befreiung von allem unnötigen. Die Folge ist eine Konzentration auf das Wesentliche.Auch auf künstlerischer Ebene birgt die Suche nach dem Natürlichen und Schlichten eine Erneuerung in sich. In verschiedenen Arbeitsphasen setzte sich die Künstlerin mit der angestrebten Einfachheit und ihrer Umsetzung auseinander. Die durch Reduktion entstandenen Bilder und Skulpturen bringen dem Betrachter die ganz persönliche „Einfachheit“ der Künstlerin nahe.

Dialog zwischen Worten
                                         und Bildern


Arbeiten zu Gedichten von Rainer Maria Rilke

Das sie mit Worten Bilder malen, das könnte man wohl von allen Gedichten Rilkes sagen. Durch sie werden Gefühle "hörbar".

Die Arbeiten zu "Dialog zwischen Worten und Bildern" erheben nicht den Anspruch Deutungen der Gedichte zu sein. Denn Poesie bedarf der Interpretation nicht, weil sie stets über sich hinaus weist und ungleich mehr sagt, als der Autor vielleicht sagen wollte.

Die Bilder und Objekte sind vielmehr als eine visuelle Umsetzung des "Gehörten" zu verstehen.

 

Universum, Galaxien, Planeten
und andere Welten

Astronomische Aufnahmen ferner Galaxien mit ihrer beeindruckenden Farbenvielfalt inspirierten Gudrun Kleffe zu ersten Arbeiten.

Bei eingehender Beschäftigung mit dieser Materie ergaben sich Parallelen zu anderen Lebensräumen, die ebenso außergewöhnlich und fremdartig schienen.

Es reizte sie, diese bizarren Welten  mit einer ebenso faszinierenden Vielfalt von Farben und Formen auf Leinwand zu bringen, ihnen nachzuspüren, sie zu interpretieren. Denn im Grunde ist alles eins, ähnlich und doch nicht gleich, je nach Betrachtungsweise

 

human – menschlich – humain
figurativeszur Ausstellung
im Schlörtift Moers 2000

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human – menschlich – humain

Menschliche Regungen mit all ihren Höhen und Tiefen hat Künstler schon seit Anbeginn interessiert. Es ist vielleicht der Vorjurist in jedem oder das Selbsterkennen, was dieses Sujet so interessant macht.

Die zumeist mit Oel- oder Acrylfarben eingefangenen Augenblicke bringen Stimmungen und Gefühle stark zur Geltung. Sie wirken wie zufällige Momentaufnahmen, so als wären sie aus dem Alltag gegriffen.

Die dargestellten Figuren scheinen intensive Emotionen auszustrahlen, zuweilen ist Ihr Ausdruck fragend oder wissend, dann wieder spöttisch oder erschreckt. „Mich faszinierte das Festhalten des Augenblicks,“ so Gudrun Kleffe, „die kleinen Momente, die so wichtig sind für unser Leben.“

 

 

Gudrun Kleffe Reminder DSC00750 klein gudrun Kleffe_Reminder Z007 klein

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